Hund beißt Schwan zwischen Gera und Bad Köstritz

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Schwan stirbt nach Hundebiss an Eisteichen bei Bad Köstritz

Unweit von Gera ist es im Juli 2026 bei einer Schwanenfamilie mit sieben Küken zu einer Tragödie gekommen.  Der Hund eines Radfahrers hat die Schwanenmutter am Radweg entlang der Eisteiche bei Bad Köstritz mit Bissen schwer verletzt.

Mehrfache Versuche der Feuerwehr, das verletzte Tier einzufangen, sind gescheitert. Laut Medienberichten gelang es danach Tierfreunden den Vogel zu fangen und in eine Tierklinik zu bringen.  Leider ist der Schwan dennoch gestorben, sodass der männliche Schwan sich nun weiter allein um die inzwischen recht stattlichen sieben Jungschwäne kümmern muss.

Da Schwäne oft eine lebenslange Partnerschaft eingehen, bleibt abzuwarten, wie das Männchen den Tod des Weibchens verkraftet. Die überlebenden Vögel verweigern manchmal die Nahrungsaufnahme, isolieren sich oder können an den Folgen des Stresses und Liebeskummer sterben. Viele ziehen sich zurück, suchen lautstark nach dem Partner oder schließen sich nach einer Weile wieder einem Schwarm an, um später eine neue Partnerin zu finden.

Höckerschwäne können bis zu 12 kg schwer werden und eine Flügel-Spannweite von bis zu 1,7 m erreichen. Die Lebenserwartung hängt von den Umweltbedingungen ab und liegt meist zwischen 16 und 20 Jahren.

 

Kampf ums Revier zwischen zwei Schwänen

Vorherige Graureiher mit vier Jungvögeln bei Gera

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